Infobrief "Unternehmen Biologische Vielfalt 2020"
UBi 2020 Infobrief 11 August 2019
Sehr geehrte Damen und Herren,

dies ist die elfte Ausgabe des Infobriefs "Unternehmen Biologische Vielfalt 2020". Folgende Neuigkeiten aus dem Netzwerk haben uns dieses Mal erreicht.

Gutes Informieren und eine anregende Lektüre wünscht Ihnen

mit freundlichen Grüßen
Ihre UBi 2020-Koordinierungsstelle

Inhaltsverzeichnis:

Globaler Zustandsbericht des Weltbiodiversitätsrates IPBES erschienen

Beitrag von: Dr. Katrin Reuter
'Biodiversity in Good Company' Initiative


Mit großem medialen Echo wurde Anfang Mai auf dem siebenten Plenum des Weltbiodiversitätsrates IPBES (Intergovernmental Platform on Biodiversity and Ecosystem Services) der Globale Zustandsbericht zur Biodiversität veröffentlicht. In ihn sind über 15.000 Quellen aus Wissenschaft und von Regierungen sowie indigenes und lokales Wissen eingegangen. Der Report gibt Aufschluss über die Entwicklung der biologischen Vielfalt weltweit während der letzten 50 Jahre, zeigt die Beziehungen zwischen der stattgefunden wirtschaftlichen Entwicklung und ihrem Einfluss auf Natur und darüber hinaus mögliche Szenarien für die Zukunft auf.
Cover der deutschen Broschüre

Cover der Broschüre des UfZ

Neben dem eigentlichen Bericht ist eine Zusammenfassung für Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträger (Summary for policymakers) erschienen, welche zentrale Ergebnisse des Berichts zusammenfasst. Außerdem hat das Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung UfZ Auszüge dieser Zusammenfassung auf Deutsch veröffentlicht.

Auf dem Treffen wurde außerdem die Erstellung eines Business Assessments in den kommenden Jahren beschlossen.
Als methodologisches Assessment wird es beim Business Assessment darum gehen, Abhängigkeiten und Einflüsse zu kategorisieren und Indikatoren zu identifizieren, um diese Abhängigkeiten und Einflüsse zu messen.

Zusammenfassung für Entscheidungsträger*innen (englisch)
Auszüge aus dem Summary for policymakers (deutsch)

„Natur auf Zeit“ in die Umsetzung bringen

Beitrag von: Nadine Becker
Stiftung Rheinische Kulturlandschaft


„Natur auf Zeit“ beschreibt in der Regel eine freiwillig ungelenkte Entwicklung von Natur auf ungenutzten Flächen wie etwa auf Industriebrachen, gewerblichen Reserveflächen, Flächen des rohstoffabbauenden Gewerbes oder ungenutzten Verkehrsflächen. Diese Flächen können nach einer befristeten Nutzungsunterbrechung wieder in Nutzung genommen werden. Auf diese Begriffserklärung haben sich innerhalb eines F+E-Vorhabens die Auftraggeber (BfN, BMU), Auftragnehmer (Stiftung Rheinische Kulturlandschaft und CBH Rechtsanwälte) sowie weitere Expertinnen und Experten, geeinigt. Die Ergebnisse des Vorhabens machen außerdem deutlich, dass die positiven Wirkungen von „Natur auf Zeit“ auf die biologische Vielfalt eindeutig überwiegen.

Foto: Nadine Becker

Um die Rechtssicherheit der Rückholung in die zulässige Nutzung zu erhöhen und damit die freiwillige Anwendung von „Natur auf Zeit“ in der Praxis zu fördern, wurde der Lösungsansatz einer artenschutzrechtlichen Vorab-Ausnahme in Kombination mit naturschutzfachlichen Standards erarbeitet.
Im jüngst veröffentlichten DNT Journal 2019  ist der Artikel „Natur auf Zeit“- Rückholoptionen im Arten- und Biotopschutz“ mit dem Konzept zu finden.
Deutlich wurde in vielen Projekt- und Fachgesprächen, dass das Interesse von Unternehmer-/Eigentümerseite und auch den zuständigen Naturschutzbehörden extrem groß ist, aber der Mut, ein Modell-Vorhaben umzusetzen aufgrund der gesetzlichen Unsicherheit weiterhin oftmals fehlt. Ob „Natur auf Zeit“ in den Guidance-Documents der EU-KOM zur FFH-Richtlinie erstmalig eingeführt wird und somit Unternehmerinnen und Unternehmern sowie Eigentümerinnen und Eigentümern und den entsprechenden Genehmigungsbehörden mehr Sicherheit bieten kann, wird sich in Zukunft zeigen.

DNT Journal 2019
Mehr Informationen über das Projekt

Bundeskabinett beschließt Masterplan Stadtnatur

Beitrag von: BMU, Referat N I 1, Allgemeine und grundsätzliche Angelegenheiten des Naturschutzes

Das Bundeskabinett hat am 6. Juni 2019 den von Bundesumweltministerin Svenja Schulze vorgelegten Masterplan Stadtnatur beschlossen. Der Plan beinhaltet 26 Maßnahmen, mit denen die Bundesregierung die Kommunen dabei unterstützen will, die Arten- und Biotopvielfalt in den Städten zu erhöhen.

Grafik: BMU

Zu den Maßnahmen zählt ein neuer Förderschwerpunkt Stadtnatur im Bundesprogramm Biologische Vielfalt des Bundesumweltministeriums. Außerdem soll das Bundesnaturschutzgesetz geändert werden, um die kommunale Landschaftsplanung zu stärken. Ein bundesweiter Wettbewerb zum Thema Insektenschutz sowie vermehrte Ökologieschulungen und Informationsmaterialien zum Thema Gärten sollen das Bewusstsein für das Thema stärken.
Die im Masterplan Stadtnatur aufgezeigten Maßnahmen sollen dazu beitragen, Stadtbewohnerinnen und Stadtbewohner mehr Grün zur Erholung und Naturerfahrung vor ihrer Haustür zu bieten und Lebensräume für Tier- und Pflanzenarten in Städten fördern.

Mehr Informationen über den Masterplan Stadtnatur

„Sustainable Finance“: Nationaler Beirat startet seine Arbeit

Beitrag von: BMU, Referat N I 1, Allgemeine und grundsätzliche Angelegenheiten des Naturschutzes

Die Bundesregierung hat am 6. Juni 2019 einen Beirat für „Sustainable Finance“ eingesetzt. Dieser soll sie bei der Ausarbeitung und Umsetzung ihrer nationalen Sustainable Finance-Strategie beraten, bestehende Expertise bündeln und den Dialog zwischen den relevanten Akteuren fördern. In dem Gremium sind neben der Wirtschaft auch die Zivilgesellschaft und Wissenschaft sowie verschiedene Bundesressorts vertreten.

Nationaler Beirat Sustainable Finance. Foto: Bundeministerium der Finanzen

Der Staatssekretärsausschuss für Nachhaltige Entwicklung hatte am 25. Februar 2019 beschlossen, eine deutsche Sustainable Finance-Strategie zu entwickeln. Ziel ist es, Nachhaltigkeitsaspekte bei Entscheidungen der Finanzmarktakteure stärker zu berücksichtigen, um zum einen die Erreichung der Klimaziele sowie der globalen Nachhaltigkeitsziele (Agenda 2030) zu unterstützen und zum anderen den Finanz- und Wirtschaftsstandort Deutschland langfristig zu stärken.
Verbindliche Offenlegungsregeln zu den Klima- und Umweltauswirkungen einer Investition, wie sie mittlerweile für institutionelle Anleger auf EU-Ebene vereinbart wurden, sind hierfür ein wichtiger Hebel. Die Verhandlungen zur „Taxonomie“-Verordnung laufen noch mit dem Ziel, ein EU-Klassifizierungssystem für nachhaltige Wirtschaftsaktivitäten festzulegen, wobei eines von sechs Umweltzielen die Biodiversität und Ökosysteme betrifft. Die Taxonomie ist u.a. wichtig, um Labels für umweltfreundliche („grüne“) Finanzprodukte zu entwickeln.

Pressemitteilung vom BMU
Mitteilung vom Bundesministerium der Finanzen
Mitteilung der Europäischen Kommission

Praxisbeispiele Biodiversität in der Lieferkette: Broschüre zum Wettbewerb "Die Lieferkette lebt."

Beitrag von: Koordinierungsstelle von "Unternehmen Biologische Vielfalt 2020"

Gemeinsam haben die 'Biodiversity in Good Company' Initiative, das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU) und der Naturschutzbund Deutschland (NABU) den Wettbewerb "Die Lieferkette lebt. Lieferketten gestalten, biologische Vielfalt erhalten" ausgelobt. Am 22. Mai 2019, dem Internationalen Tag der biologischen Vielfalt, fand in Berlin die feierliche Preisverleihung zum Wettbewerb statt.
Staatsekretär Florian Pronold, BMU, auf Bühne

Staatssekretär Florian Pronold, BMU; Bild: NABU/ Adam Sevens

Vor zahlreichen Gästen aus Wirtschaft, Politik und Umweltorganisationen zeichneten der Parlamentarische Staatssekretär Florian Pronold (BMU) und Angelika Richter, stellvertretende Bundesgeschäftsführerin des NABU, die Milchwerke Berchtesgadener Land Chiemgau eG als Gewinner des Wettbewerbs 2019 aus.
Cover der Wettbewerbsbroschüre

Broschüre zum Wettbewerb

Eine beitragsfreie Mitgliedschaft für ein Jahr in der 'Biodiversity in Good Company‘ Initiative wurde von Dr. Stefanie Eichiner, Vorstandsvorsitzender der Initiative, übergeben. Mit einem Sonderpreis wurde das Bestattungshaus Hebenstreit & Kentrup mit einem Projekt für ökologisch wertvolle Bestattungen ausgezeichnet.

Die teilnehmenden Unternehmen des Wettbewerbs sind in einer Broschüre portraitiert.
Lassen Sie sich von den vielen unterschiedlichen Praxisbeispielen, wie biologische Vielfalt in das Lieferkettenmanagement integriert werden kann, inspirieren!

Download der Broschüre
Impressionen der Preisverleihung

"Mit gutem Beispiel vorangehen" - Neue Best-Practice-Broschüre des UBi-2020-Kontaktnetzwerks

Beitrag von: Dr. Katharina Mohr
DIHK Service GmbH


Über rund eineinhalb Jahre wurden im Rahmen des UBi-2020-Kontaktnetzwerks Best Practices von unternehmerischem Engagement für die biologische Vielfalt gesammelt.
UBi 2020 Steinkauz (key visual) und Titel

Cover der Broschüre

Die Best Practices wurden im Energiepolitik- und Umwelt-Newsletter des DIHK, der DIHK-EcoPost, veröffentlicht. Einige der Beispiele wurden nun in einer neuen Broschüre des UBi-2020-Kontaktnetzwerks zusammengefasst.

Die Broschüre "Mit gutem Beispiel vorangehen - Engagement von Unternehmen für die biologische Vielfalt" steht auf der Seite des Kontaktnetzwerkes zum Download zur Verfügung.
Kontaktnetzwerk und Download der Broschüre

Ökologische Gestaltung von Unternehmensstandorten – Neue Broschüre der IHK Ostwestfalen zu Bielefeld

Beitrag von: Gerald Blome
IHK Ostwestfalen zu Bielefeld

Cover der Broschüre der IHK Ostwestfalen

„Ökologische Gestaltung von Unternehmensstandorten – Praxisbeispiele in Ostwestfalen“ lautet der Titel einer neuen Broschüre der IHK Ostwestfalen zu Bielefeld. In der rund 30 Seiten starken Broschüre werden Unternehmen vorgestellt, die ihre Flächen naturnah bewirtschaften oder andere Maßnahmen für den Schutz der biologischen Vielfalt vornehmen. Außerdem gibt es kurze praktische Tipps für die Herangehensweise bei der naturnahen Firmengeländebewirtschaftung.

Download der Broschüre

20.000 Quadratmeter Blühflächen für Insekten: Siegener Versorgungsbetriebe „leben“ Betriebsökologie

Beitrag von: Roger Schmidt
IHK Siegen


Die Siegener Versorgungsbetriebe (SVB) „leben“ Betriebsökologie: Der regionale Trinkwasserversorger für 106.000 Einwohner in der Stadt Siegen verfügt über rund 20.000 Quadratmeter Fläche auf den Hochbehältern, in denen das Trinkwasser gespeichert wird. Diese Flächen werden seit vielen Jahren naturnah bewirtschaftet und bieten ein reiches Nahrungsangebot für Bienen, Hummeln und andere Insekten. Es ist mittlerweile gelebte Praxis, dass ausgewählte Behälter nur noch im Spätherbst gemäht werden. Die Wiesen- und Kräuterflächen stehen also den Insekten das ganze Jahr zur Verfügung. Damit wollen die SVB einen Beitrag zur Futterversorgung von Insekten leisten. Das passt auch zu ihrem Kerngeschäft – der Bereitstellung von Trinkwasser für die Region. Die SVB verstehen sich als kommunal verwurzeltes, seinen Kunden verpflichtetes Unternehmen. Dies äußert sich in vielfacher Unterstützung in den Bereichen Breitensport, Kultur und auch im gesellschaftlichen Engagement.

25 Jahre Artenschutzprojekt Amphibien - Jubiläum beim BKRI

Beitrag von: Gudrun Schmidt
Bundesverband Keramische Rohstoffe und Industrieminerale (BKRI)


Seit 25 Jahren sind der BKRI und seine Mitgliedsfirmen im Bereich Naturschutz aktiv. In enger Zusammenarbeit mit den Genehmigungs- und Naturschutzbehörden wurden bereits beachtliche Erfolge im Artenschutz erzielt. Mit der Veranstaltung „25 Jahre Artenschutzprojekt Amphibien“ wurde dieses Jubiläum nun in der ehemaligen Tongrube „Ludwig Hirsch“ gefeiert.

Der BKRI Vorstandsvorsitzende Dr. Hendrik Huppert stellte eingangs einige wichtige Stationen zum Thema Naturschutz vor: Vor 25 Jahren wurde das Artenschutzprojekt „Laubfrosch im Westerwald“ offiziell gestartet. Projektbeteiligte sind neben der Struktur- und Genehmigungsdirektion (SGD) Nord der BKRI sowie BKRI Mitgliedsfirmen. Diese Zusammenarbeit wurde durch das Inkrafttreten der FFH und Vogelschutzrichtlinien weiter vertieft.

Ulrike Höfken, Ministerin für Umwelt, Energie, Ernährung und Forsten Rheinland-Pfalz bei 25. Jubiläum. Foto: BKRI

In ihrer Ansprache lobte Ulrike Höfken, Ministerin für Umwelt, Energie, Ernährung und Forsten Rheinland-Pfalz, das Engagement der Tonbergbauunternehmen. Der Schutz der Artenvielfalt liege ihr und den betreffenden Firmen ganz besonders am Herzen.
„Gesteinsabbau fördert Biotope“, freute sich als ein weiterer Redner Dr. Ulrich Kleemann, Präsident der Struktur- und Genehmigungsdirektion Nord. Praxisnahe Führungen durch die Artenschutzmaßnahme rundeten das informative Programm ab. Hierbei wurde erneut deutlich:
Der Abbau von keramischen Rohstoffen und Industriemineralen ist trotz des vorübergehenden Eingriffs in Landschaft und Natur ursächlich für die Entstehung einer Vielzahl von natürlichen Lebensgemeinschaften, von Biotopen unterschiedlichster Art.

Blühende Industriegebiete: Azubi-Projekt in Freiburg im Breisgau

Beitrag von: Synthia Diele
IHK Südlicher Oberrhein


In Freiburg im Breisgau ist im Jahr 2018 das Projekt „Blühende Industriegebiete“ gestartet. Am 1. Oktober 2019 um 16:30 Uhr wird in der IHK Südlicher Oberrhein im Rahmen der Veranstaltung „Gebäudebegrünung und naturnahe Gestaltung von Firmengeländen“ über das Projekt informiert.

Bild: Logo "Blühende Industreigebiete"

Im Rahmen des Projekts wird in Abstimmung mit vier Unternehmen im Raum Freiburg im Breisgau ein bestehendes Industriegebiet schrittweise ökologisch aufgewertet.
Das Besondere an diesem Projekt: Aktiv eingebunden in die Aktionen zur naturnahen Gestaltung von Flächen werden Auszubildende in den Betrieben. Die Azubis sollen auf diesem Weg für fachfremde Inhalte wie Natur- und Artenschutz, Gartenbau, Ernährung und künstlerische Gestaltung begeistert werden.

Gefördert wird das Projekt durch die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU), die badenova GmbH & Co. KG, die Stadt Freiburg, die Sparkasse Freiburg / Nördlicher Breisgau sowie mit Unterstützung der Stiftung Naturschutzfonds gefördert aus zweckgebundenen Erträgen der GlücksSpirale.

Weitere Informationen zum Projekt
Weitere Information zur Veranstaltung in der IHK Südlicher Oberrhein

Schutz der Biodiversität: Biodiversity Performance Tool für die Lebensmittelbranche

Beitrag von: Julia Gossenberger
Global Nature Fund


Bei der Lebensmittelproduktion hat vor allem der landwirtschaftliche Anbau einen Einfluss auf die biologische Vielfalt. Um den Schutz der Biodiversität in der Landwirtschaft zu verbessern, kommt es auf die Qualität der umgesetzten Maßnahmen an. Mit Hilfe des Biodiversity Performance Tools (BPT) können Landwirtinnen und Landwirte alle für die Biologische Vielfalt relevanten Aspekte auf dem Betrieb erfassen. Die Ausgangslage wird evaluiert und eine Stärken- und Schwächenanalyse erstellt. Das BPT schlägt Maßnahmen zur Verbesserung der Biodiversitäts-Performance vor, die als Input für einen Biodiversity Action Plan (BAP) dienen. Die Verbesserungsvorschläge gehen in zwei Richtungen: Schutz von Habitaten und Tier- und Pflanzenarten, um Biodiversitäts-Potenziale zu schaffen, und Maßnahmen für sehr gute landwirtschaftliche Praxis, um negative Wirkungen zu verringern.

Bild: Logo "LIFE Food & Biodiversity"

Die umgesetzten Maßnahmen können mit Hilfe des BPT dokumentiert und die kontinuierliche Verbesserung des Betriebs in puncto Biodiversitätsschutz evaluiert werden. Das BPT ist auf allen landwirtschaftlichen Betrieben anwendbar und auf die vier Hauptklimazonen in Europa ausgerichtet.
Weitere Klimazonen folgen. Das BPT kann ab September 2019 von Standards und Lebensmittelunternehmen getestet werden. Die finale Version ist für Frühjahr 2020 geplant. Das BPT wurde im Projekt „LIFE Food & Biodiversity“ entwickelt (vom LIFE Programm der EU und der DBU gefördert).

Mehr Informationen über das Biodiversity Performance Tool

Beratung zur naturnahen Firmengeländegestaltung im Landkreis Ravensburg

Beitrag von: Bernd Sperling
IHK Nord Westfalen


In Zusammenarbeit mit der Bodensee-Stiftung und dem Landschaftserhaltungsverband Ravensburg hat der Landkreis Ravensburg im Juli 2019 die kreisweite Initiative für naturnahe Firmengelände gestartet. Die Initiative will Unternehmen für eine naturnahe Gestaltung von Firmengeländen gewinnen und bietet unter anderem zehn kostenlose Erstberatungen zur naturnahen Gestaltung im Landkreis an, die Unternehmen die Potentiale für eine ökologische Flächengestaltung ihres Standorts bieten und mögliche Aufwertungsstrategien aufzeigen.

Mehr Informationen über kostenlose Erstberatung

Selbstverpflichtungserklärung zum aktiven Klimaschutz für Unternehmen: Einfach. Jetzt. Machen.

Beitrag von: Lena Gärtner
Bergwaldprojekt e.V.


Im Dezember 2017 hat das Bergwaldprojekt gemeinsam mit verschiedenen Unternehmen und NGOs die Selbstverpflichtungserklärung Einfach. Jetzt. Machen. zum aktiven Klimaschutz veröffentlicht und fordert alle gesellschaftlichen Akteure auf, selbst zum Schutz heutiger und zukünftiger Generationen wirkungsvoll zu handeln.
 

Bild: Logo "einfach.jetzt.machen"

Bis heute haben über 100 Organisationen unterschrieben. Sie verpflichten sich, ab sofort auf Inlandsflüge und auf Flüge für Reisen bis 1.000 km zu verzichten, in allen Betriebsstätten den Energieverbrauch zu minimieren und den verbleibenden Strombedarf aus 100 % Ökostrom zu beziehen, auf Fleisch aus konventioneller, industrieller Produktion ganz zu verzichten und für Verpflegung und Bewirtung, soweit möglich, nur noch biologisch, saisonal und regional bzw. fair produzierte Lebensmittel zu nutzen.
Im April dieses Jahres startete das Bergwaldprojekt eine fünfteilige Reihe zur Aktion in der Wirtschaftszeitschrift "enorm". Den Auftakt machte ein Interview mit dem Geschäftsführer des Vereins, Stephen Wehner. In der aktuellen Ausgabe der "enorm" erklärt Frank Schmähling, Vorstand des nachhaltigen Versandhandels memo AG, der die Initiative als eines der ersten Unternehmen gezeichnet hat, warum konsequenter Klimaschutz für das Unternehmen eine Selbstverständlichkeit ist.

Um irreversible klimatische Veränderungen und deren dramatische Folgen abzuwenden, wollen die Unterzeichnerinnen und Unterzeichner diese Selbstverpflichtung weiterentwickeln und laden alle zum Mitmachen ein.

Mehr Informationen
Interview von Stephen Wehner im Enorm-Magazin

Flughafen München ausgezeichneter „Blühender Betrieb“

Beitrag von: Julia Gotzler
Flughafen München GmbH


Der Flughafen München wurde im Juni 2019 vom Bayerischen Umweltministerium als einer der ersten 13 bayerischen Betriebe als „Blühender Betrieb“ ausgezeichnet. Das Bayerische Umweltministerium hat mit dem „Blühpakt Bayern“ ein Bündnis ins Leben gerufen, das sich für Schaffung und Erhaltung von Lebensräumen von Insekten stark macht. Im Rahmen dieses Engagements werden bayerische Betriebe ausgezeichnet, die sich in beispielhafter Weise freiwillig für den Insektenschutz engagieren.

V.l.n.r.: Claus Kumutat, Präsident des Bayerischen Landesamts für Umwelt in Augsburg; Thomas Weyer, Geschäftsführer Finanzen und Infrastruktur der Flughafen München GmbH; Julia Gotzler, Projektleiterin Naturschutz Flughafen München GmbH; Hermann Blomeyer, Leiter der Umweltabteilung Flughafen München GmbH. Foto: Flughafen München

Um die Auszeichnung „Blühender Betrieb“ erhalten zu können, müssen vier Mindestkriterien erfüllt sein: Mindestens 20 Prozent der Freifläche des Firmengeländes müssen als naturnahe Blühfläche gestaltet sein, es darf keine flächige Verwendung von Pflanzenschutzmitteln stattfinden und auch kein torfhaltiges Substrat bei der Gestaltung und Pflege von Freiflächen verwendet werden. Darüber hinaus müssen Bereiche der Blühflächen über den Winter ungemäht stehen bleiben. Der Flughafen München erfüllt nicht nur diese Mindestkriterien, sondern ergreift auch weitere Maßnahmen zur Förderung der Insektenwelt.
Durch die extensive Pflege der Wiesen um die Start- und Landebahnen leben auf dem Airportgelände eine Vielzahl von Tier- und Pflanzenarten. Blütenpflanzen können sich optimal entwickeln, da die Flächen nur zweimal im Jahr gemäht und keine Pflanzenschutzmittel eingesetzt werden. Bereits 2016 startete der Flughafen überdies ein Projekt zum Schutz bedrohter Schmetterlingsarten im nah gelegenen FFH-Gebiet „Freisinger Moos“.

Mehr Informationen zum Projekt

„Wir pflanzen Zukunft!“ ist offizielles Projekt der UN-Dekade Biologische Vielfalt

Beitrag von: Trinkwasserwald e. V.

Ob frostige Temperaturen oder Sonnenschein, ob Herbst oder Frühling – die Schülerinnen und Schüler der Heinrich-Hertz-Schule in Hamburg packen immer tatkräftig mit an, wenn es darum geht, ihren „HHS-Trinkwasserwald“ zu hegen und zu pflegen. Und dieser wächst und gedeiht prächtig, seitdem der erste Laubbaumsetzling im April 2016 in die Erde gepflanzt wurde. An diesem Tag startete das auf mehrere Jahre angelegte Kooperationsprojekt „Wir pflanzen Zukunft!“ von Trinkwasserwald e. V. und der Heinrich-Hetz-Schule in enger Zusammenarbeit mit dem Forstrevier Klövensteen. Ziel war und ist es, eine Nadelwald-Monokultur durch Unterpflanzung mit Laubbäumen wieder in einen standortgerechten Laubmischwald zu verwandeln.

V.l.n.r.: Paulinus (Schüler der Heinrich-Hertz-Schule), Herr Wald, Ralph Conta (Lehrer Heinrich-Hertz-Schule), Laudator Ralf Behrens (Behörde für Umwelt und Energie) und Heiner Rupsch (1. Vorsitzender Trinkwasserwald e. V.) mit der Auszeichnung „Ausgewähltes Projekt der UN-Dekade Biologische Vielfalt“. Foto: Trinkwasserwald e.V.

Jeweils die 7. und 8. Klassen kümmern sich um ihr Waldstück. Der „Staffelstab“ wird so von den ersten Vorbereitungen über selbst durchgeführte Pflanzungen bis hin zur Pflege der Kulturen von Schuljahrgang zu Schuljahrgang weitergegeben. Bei den begleitenden Umweltbildungen der „Waldschule Klövensteen“ geht es auf Erkundungstouren durch das Waldstück – Gelegenheit, sich intensiv mit den Themen Wald, Trinkwasser und biologische Vielfalt auseinanderzusetzen.
Der Einsatz des Vereins und der Schülerinnen und Schüler hat auch die UN-Dekade-Fachjury beeindruckt: „Wir pflanzen Zukunft!“ wurde als offizielles Projekt der UN-Dekade Biologische Vielfalt gewürdigt.

Weitere Informationen über das Projekt

„Sachsen blüht!“ – Jetzt am Blühwiesenprojekt in Sachsen beteiligen

Beitrag von: Olaf Lehmann
IHK zu Leipzig


Unternehmen und Privatpersonen, Verbände, Vereine und Kommunen können sich ab sofort am Projekt „Sachsen blüht“ beteiligen. „Sachsen blüht“ ist eine Initiative des Sächsischen Landtages. Die Sächsische Landesstiftung Natur und Umwelt stellt im Rahmen des Projekts kostenlos gebietseigenes zertifiziertes Saatgut für geeignete Flächen zur Verfügung. Das standortgerechte Saatgut dient zur Begrünung von neu anzulegenden oder aufzuwertenden blütenreichen Wiesenflächen. Diese Flächen sollen langfristig insektenfreundlich bewirtschaftet werden (Teilflächenmahd, Verzicht auf Dünge- und Pflanzenschutzmittel u.a.), denn nur dann können sie als Lebensraum für viele Insektenarten dienen und die Biotopvernetzung in Sachsen fördern. Teilnehmerinnen und Teilnehmer müssen mindestens 1000 Quadratmeter Fläche naturnah anlegen und die Fläche mindestens fünf Jahre im naturnahen Zustand belassen.

Dowload Teilnahmebedingungen
Download Teilnahmebogen

Artensterben stoppen – legen wir los! AöL und BUND starten „Biodiversitätstage“

Beitrag von: Anne Baumann
Assoziation ökologischer Lebensmittelhersteller e.V.


Der Erhalt der Biodiversität muss oberstes Ziel von Staat, Wirtschaft und Gesellschaft sein. Daher haben AöL und der BN Bad Kissingen gemeinsam die „Biodiversitätstage“ im bayrischen Hammelburg ins Leben gerufen.

Bildquelle: AöL

Die Tage bieten am 20. und 21.09.2019 eine spannende Mischung aus Referaten, Workshops und einem Markt der Möglichkeiten, bei dem sich Initiativen, Direktvermarkter, Hersteller uvm. vorstellen können.
Das Programm startet am ersten Tag mit der Vorstellung der Europastudie „Die (un)heimliche Artenerosion“, stellt Biodiversität in Verarbeitungsunternehmen und Landwirtschaft vor, geht über in einen Festvortrag von Dr. Jürn Sanders zu einer bahnbrechenden Studie des Thünen-Instituts und endet mit einer Podiumsdiskussion deutscher Bundestagsabgeordneter. Am zweiten Tag finden der Markt der Möglichkeiten und diverse Workshops in Hammelburg statt.

Weitere Informationen

Neue Mitglieder bei 'Biodiversity in Good Company'

Beitrag von: Dr. Katrin Reuter
'Biodiversity in Good Company' Initiative
Logo 'Biodiversity in Good Company' Initiative
Die 'Biodiversity in Good Company' Initiative freut sich über Zuwachs: Als neue Mitgliedsunternehmen hinzugekommen sind die Milchwerke Berchtesgadener Land Chiemgau, das Bestattungshaus Hebenstreit & Kentrup und followfood.
Die Milchwerke Berchtesgadener Land Chiemgau eG wurden wegen ihres Verbots von Totalherbiziden auf Acker- und Grünlandflächen als Gewinner 2019 des Wettbewerbs "Die Lieferkette lebt. Lieferketten gestalten, biologische Vielfalt erhalten" ausgezeichnet. Das Bestattungshaus Hebenstreit & Kentrup hat mit seinem Projekt "Die Grüne Linie" den Sonderpreis des Wettbewerbs gewonnen. Teil des Preises ist jeweils eine einjährige beitragsfreie Mitgliedschaft bei 'Biodiversity in Good Company'.

Das Unternehmen followfood mit seiner Marke followfish verfolgt einen ganzheitlichen Ansatz bei der Lebensmittelproduktion und möchte zeigen, wie eine zukunftsfähige Lebensmittelproduktion aussehen kann.

Informationen zum Engagement der Milchwerke BGL
Informationen zum Engagement von Hebenstreit & Kentrup
Informationen zum Engagement von followfood
Informationen zum Wettbewerb "Die Lieferkette lebt"

Expedition Artenvielfalt: Ein Naturführer für Sielmanns Naturlandschaften

Beitrag von: Dr. Hannes Petrischak
Heinz Sielmann Stiftung


Auf über 12.000 Hektar Fläche schützt die Heinz Sielmann Stiftung in Brandenburg einzigartige Lebensräume – die ehemaligen Truppenübungsplätze Döberitzer Heide, Kyritz-Ruppiner Heide und Tangersdorfer Heide, die Bergbaufolgelandschaft von Wanninchen und die Groß Schauener Seen.

Titelbild des Buches

Jetzt liegt mit „Expedition Artenvielfalt“ ein großformatiger Naturführer im oekom verlag vor, in dem das Naturschutz-Team der Stiftung diese Gebiete mit ihren Highlights von Pilzen und Moosen bis zu Vögeln und Säugetieren auf 208 reich bebilderten Seiten beschreibt. Wo einst Panzer und Braunkohle-Bagger wühlten, befinden sich Rückzugsräume für viele höchst gefährdete Arten. In der Döberitzer Heide lassen sich beispielsweise neben Wisenten auch Urzeitkrebse aufspüren.
Die Heinz Sielmann Stiftung setzt seit 2017 von Bund und Land eingeworbene Mittel aus der „Gemeinschaftsaufgabe zur Förderung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes“ (GAK) zur Wiederherstellung von Offenlandlebensräumen ein und sorgt zudem auf vielfältige Weise für die Erlebbarkeit der Gebiete.
Kopf des Flyers zur Veranstaltungsankündigung

Rückschau: Diskussionsforum Ökosystemleistungen - von Bienen, Blüten und Banken

Beitrag von: Dr. Katrin Reuter
'Biodiversity in Good Company' Initiative


Am 16. Mai 2019 fand im Palmengarten in Frankfurt am Main das 11. Diskussionsforum Ökosystemleistungen statt. Thema der Veranstaltung war Biodiversität im Finanzsektor. Diskutiert wurden verschiedene Ansätze, im Finanzsektor neue Wege zu gehen. Aus unterschiedlichen Perspektiven wurde die Bedeutung des Finansektors für den Schutz der biologischen Vielfalt beleuchtet und wie dieser dazu beitragen kann, sie zu schützen.

Das Diskussionforum Ökosystemleistungen ist eine Aktivität der Aktionsplattform von "Unternehmen Biologische Vielfalt 2020" (UBi 2020) und wird gemeinschaftlich organisiert von den Partnern 'Biodiversity in Good Company' Initiative, Deutsche Umwelthilfe (DUH), Deutsches Zentrum für integrative Biodiversitätsforschung (iDiv) Halle-Jena-Leipzig und Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung (UFZ).

Kurzbericht und Präsentationen zur Veranstaltung
Informationen zur Aktionsplattform von UBi 2020

2. Tag der Insekten Schweiz: 19. September 2019, Aarau

Beitrag von: Tina Teucher
Insect Respect, Reckhaus GmbH & Co. KG


Das Insektensterben ist dramatisch: Die Roten Listen zeigen, dass über 40% der Insektenarten in der Schweiz gefährdet sind. Deshalb kommen am 19. September 2019 Expertinnen und Experten nach Aarau, um beim zweiten schweizweiten „Tag der Insekten“ Lösungen zu diskutieren und konkrete Kooperationsprojekte für mehr Biodiversität zu starten. Die Konferenz für ca. 300 Teilnehmerinnen und Teilnehmer wird von Insect Respect und BirdLife Schweiz organisiert.

Wie gestalten wir ein Firmengelände insektenfreundlich? Welche ökologischen Alternativen zu Pestiziden gibt es? Was können Landwirtschaft, Handel und Konsumentinnen und Konsumenten für biologische Vielfalt tun? Der 2. Tag der Insekten Schweiz am 19. September 2019 in Aarau lädt ein, über solche Fragen mitzudiskutieren und Ideen für Projekte zu sammeln.

Die bekannte Artenschutz-Aktivistin und Forscherin Dr. Jane Goodall (DBE) tritt bei der Tagung als Videobotschafterin auf. Neben Workshops und Vernetzungstischen verschiedener Initiativen erwarten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer auch Referate von Insektenfachleuten aus dem In- und Ausland. So präsentiert Prof. Dr. Josef H. Reichholf, Sachbuchautor und Schmetterlingskundler, die aus seiner Sicht wichtigsten Gründe für das Insektensterben. Ulrich Veith, Bürgermeister von Mals im Südtirol, teilt seine Erfahrungen auf dem Weg zu einer pestizidfreien Gemeinde, und Fredy Hiestand, Bäckereiunternehmer, erläutert seinen Ansatz einer insektenfreundlichen Lieferkette. Bei einer Podiumsdiskussion zum Thema «Wartest du noch oder handelst du schon?» nehmen Vertreterinnen und Vertreter aus Wirtschaft und Naturschutz teil.

Weitere Informationen inkl. Anmeldung

 
Visual der Veranstaltung: Collage aus verschiedenen Bildern und Logos der Veranstalter

European Business and Nature Summit - Anmeldung geöffnet

Beitrag von: Koordinierungsstelle von "Unternehmen Biologische Vielfalt 2020"

Am 7. und 8. November wird in Madrid der European Business and Nature Summit stattfinden, welcher unter anderem von der Europäischen B@B Platform organisiert wird.

Auf der Vertragsstaatenkonferenz des Übereinkommens über die Biologische Vielfalt (CBD) wurde 2018 die Action Agenda for Nature and People verabschiedet. Ziel ist es, alle gesellschaftlichen Akteurinnen und Akteure für den Schutz und die nachhaltige Nutzung der biologischen Vielfalt zu mobilisieren und auf den Beschluss ambitionierter Biodiversitätsziele für die Zeit post 2020 hinzuwirken.

Der Summit stellt ein Forum dar, um aktuelle Entwicklungen und Fortschritte von Unternehmen sowie Einrichtungen des Finanzsektors bezüglich der Erfassung von Abhängigkeiten von und Einflüssen auf Natur auszutauschen, um sich über aktuelle Entwicklungen im Bereich Natural Capital Accounting zu informieren und um gute Beispiele aus Unternehmen zu sammeln, welche in einen New Deal for Nature and People eingehen sollen.

Teilnehmende der Konferenz werden Vertreterinnen und Vertreter aus Unternehmen, Finanzeinrichtungen, von Regierungen und aus der Zivilgesellschaft sein.

Melden Sie sich jetzt an!
Mehr Informationen zum New Deal for Nature

Business Day auf der Weltkonferenz der Ecosystem Services Partnership 2019

Beitrag von: Koordinierungsstelle von "Unternehmen Biologische Vielfalt 2020"

Vom 21. bis 25. Oktober wird in Hannover die Weltkonferenz der Ecosystem Services Partnership (ESP) sattfinden. Neben den wissenschaftlichen Sessions wird es in diesem Jahr auch einen Tag für den Austausch zwischen Wissenschaft und Wirtschaft geben. Der Business Day findet unter der Überschrift Ecosystem Service Research Application in Corporate Action: Increasing Impact, Unlocking Opportunity and Driving Innovation via the ESP Business Track statt. Der Tag bietet Gelegenheit, sich über unternehmensrelevante aktuelle Methoden und Instrumente im Bereich Ökosystemleistungsforschung zu informieren und den Forschenden Rückmeldung zu geben, welche Instrumente Akteurinnen und Akteure der Wirtschaft benötigen, um den Schutz und die nachhaltige Nutzung von Ökosystemleistungen in ihr Kerngeschäft zu integrieren.

Informationen zur ESP World Conference 2019
Informationen zum Business Day

Save-the-date! Dialogforum von UBi 2020 am 25. März 2020

Beitrag von: Koordinierungsstelle von UBi 2020

Die nächste Jahreskonferenz von UBi 2020 findet am Mittwoch, den 25. März 2020 im VKU Forum in Berlin-Mitte statt. Merken Sie sich den Termin bereits jetzt vor, wir freuen uns auf Sie!

Weitere Informationen und Dokumentation bisheriger Dialogforen

Impressum und Disclaimer

'Biodiversity in Good Company' Initiative e. V.
Koordinierungsstelle von "Unternehmen Biologische Vielfalt 2020"

Pariser Platz 6
10117 Berlin
Tel +49.(0)30-226050-10/-11
Fax +49.(0)30-226050-19
contact(at)business-and-biodiversity.de
www.business-and-biodiversity.de

Kontaktpersonen UBi 2020: https://biologischevielfalt.bfn.de/unternehmen-2020/kontakt.html

Registergericht: Amtsgericht Charlottenburg
Vereinsregister-Nr. VR 31061 B

Vorstand gem. § 26 BGB
Geschäftsführerin (Besondere Vertreterin nach § 30 BGB):
Dr. Katrin Reuter
katrin.reuter(at)business-and-biodiversity.de

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